„Normen sind eben nicht alles“

Der VEFK e.V. stellt sich vor - Heute Jörg Keller (Schriftführer und Gründungsmitglied des Vereins)

  • Herr Keller, was machen Sie beruflich und wo sehen Sie Ihre Verbindung zum Verein?

Als Angestellter bei einem Teil eines bundesweit tätigen Dienstleistungsunternehmens, welcher vereinfacht gesagt, sich aus der technischen Abteilung eines Mobilfunkbetreibers entwickelt hat. Dort bin ich auch Teil der regionalen Elektrofachorganisation was die Übernahme von diesbezüglichen Aufgaben und ggfs. Fachverantwortung einschließt. Ferner bin ich ein überregionaler Ansprechpartner für spezielle elektrische Fragestellungen.

Damit ergeben sich „quasi automatisch“ Herausforderungen, denen man sich sehr oft alleine stellen muss, aber manchmal nicht alleine lösen kann. Auch kann es (zwingende) Handlungsfelder geben, an welche man selbst noch nicht gedacht hat bzw. deren Umsetzung auch gewissen Spannungsfelder aufbauen können.

Das ist auch die Schnittstelle zum VEFK e.V.:

Die Mitglieder können ihre gemachten Erfahrungen in den verschiedensten „Farben“ der Elektrotechnik, organisatorisch wie auch technisch, einbringen. Diese Teilung von breitem Wissen, sehe ich als eine sehr gute Möglichkeit, seinen persönlichen Lösungsansatz zu seiner persönlichen Fragestellung zu finden. Normen sind (dabei) eben nicht alles.


Ebenso finde ich die bestehenden Austauschmöglichkeiten innerhalb einer „Nicht monochromatischen Runde“ eine sehr gute Möglichkeit, sich auf dem Stand zu halten und auch einen, aus meiner Sicht notwendigen Blick über seinen persönlichen Tellerrand hinaus zu erweitern.

  • Sie sind Gründungsmitglied. Wo sehen Sie den Verein in 5 Jahren?

Wir arbeiten daran, dass wir bis dahin eine entsprechende bundesweite Beachtung und Anerkennung in der „elektrischen“ Fachwelt gefunden haben werden und sich die Anzahl der Mitglieder auch kräftig entwickelt hat. Ich denke schon, dass sich unsere Arbeitskreise ebenfalls vergrößert haben und einige renommierte Dokumente erstellt haben werden. Längerfristig hoffe ich, dass wir den „Propheten im eigenen Land“ soweit gestärkt haben werden, dass bei „einschlägigen“ Stellenanzeigen sich der Zusatz „von Vorteil: Mitglied im VEFKeV“ findet.

  • Welche Themen möchten Sie in die Vereinsarbeit einbringen?

Wie ich eingangs schon erwähnt habe, geht es mir, wie auch hoffentlich allen anderen Mitgliedern auch, darum seine persönlichen Fähigkeiten und Erfahrungen in den Verein einzubringen und insbesondere voneinander zu lernen. In der Summe entsteht dadurch ein großes und tiefes Wissensbecken in dem sich unsere Mitglieder bedienen können. Allerdings muss jedem potentiellen Mitglied auch klar sein, dass es sich nur in dem Maß an Wissen bedienen kann, wie es selbst in den Verein einbringt. Diesbezüglich rein passive Mitglieder sehen wir in unserem Verein nicht und würden ggfs. entgegenwirken.

Zur Person

Jörg Keller ist Jahrgang 1965, verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist u.a. Energieanlagenelektroniker und Staatlich geprüfter Elektrotechniker. Außerhalb der Elektrotechnik engagiert er sich bei einer großen deutschen Hilfsorganisation und versucht sich als „Mountainbiker light“.