Arbeitskreis „Erstprüfung“

Zielsetzung

Viele Jahre der Zusammenarbeit zwischen Kunden und Herstellern bzw. Errichtern von elektrischen Anlagen und Maschinen haben gezeigt, dass die gesetzlich geforderten und normativ begründeten Erstprüfungen oft nicht erbracht werden. Nicht erst seit Erscheinen der Betriebssicherheitsverordnung ist es eine wesentliche Aufgabe des Unternehmens, die Arbeitsmittel sicher elektrisch zu betreiben und damit Arbeitsschutz für seine Mitarbeiter sicherzustellen. Das setzt aber bereits zum Zeitpunkt der Übernahme von elektrischen Arbeitsmitteln voraus, dass deren elektrische Sicherheit umfassend nachgewiesen wurde.

Wie schaffen es die Betreiber, diese umfangreiche Erstprüfung von neu beschafften Anlagen, Maschinen und Geräten zu erhalten? Wie etabliert man unternehmensintern in den unterstützenden Abteilungen das Wissen um die Notwendigkeit der rechtskonformen Prüfung? Wie können Lieferanten, d.h. Hersteller und Errichter vom Erbringen dieser gesetzlich verpflichtenden Leistung überzeugt werden?

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Der Arbeitskreis wird die in den Regelwerken getroffenen Vorgaben konkretisieren und damit einem Leitfaden entwickeln. Dieser Leitfaden soll die technischen, normativen und rechtlichen Anforderungen, welche an den Errichter, den Betreiber von Anlagen und Maschinen sowie an die ausführenden Prüfer gestellt werden. Umfang und Tiefe der Prüfungen sollen mit nachvollziehbarer Vorgehensweise festlegt werden.

Die Chance, mit den Erfahrungen der Arbeitskreismitglieder aus unterschiedlichen Branchen eine nachhaltige und in einer Vielzahl von Unternehmen anerkannte, weil praxisnahe und umsetzbare Lösung zu entwickeln, ist sicherlich Motivation genug für alle Mitwirkenden.

Arbeitsschwerpunkte

  • Spezifische Rechtsgrundlagen, Gesetze und Verordnungen
  • Grundlage für Erst- und Wiederholungsprüfung
  • Verantwortung des Unternehmers und der Führungskräfte
  • Prüfung auf der Basis von Gefährdungsbeurteilungen
  • Rolle des (elektrischen) Anlagenbetreibers und der verantwortlichen Elektrofachkraft im Unternehmen
  • Mess- und Prüfgeräte sowie Prüfdokumentation
  • Fremdfirmenmanagement
  • Argumentationen gegenüber internem Einkauf und den Lieferanten (rechtlich und technisch)
  • Qualifikation des Personenkreises innerhalb der Elektroorganisation
  • Implementierung in integrierte Managementsysteme
  • Best Practise bei Prüfungen ortsfester Anlagen und Maschinen sowie ortsveränderlicher Arbeitsmittel
  • Erfahrungen der Vereinsmitglieder nutzen

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Arbeitskreis „Organisation der Elektrosicherheit im Unternehmen“

Zielsetzung

Unsere jahrelange Berufserfahrung als Elektroexperten in führenden Rollen unterschiedlichster Unternehmen lehrt uns, dass Elektrosicherheit erst gelebt und durchgesetzt werden kann, wenn diese fester Bestandteil der Unternehmensorganisation ist. Die Rückendeckung der Unternehmensleitung und ihr fester Führungswille zur Umsetzung ist unabdingbare Voraussetzung für die erfolgreiche Implementierung im Unternehmen. Dabei sind zahlreiche Hürden zu nehmen.

Wie wird das rechtskonform gemacht, ohne vorhandenen Strukturen auszuhebeln und den Unternehmenslenkern Steine in den Weg zu legen?

Genau das Gegenteil ist zu erreichen: Eine fachlich fundierte Entlastung der Unternehmensleitung in den ohnehin anstehenden unternehmensweiten Baustellen der rechtlich geforderten elektrotechnischen Arbeitssicherheit. Ein komplexes Thema mit sehr vielen Schnittstellen, welches als Fachorganisation in ein möglicherweise bestehendes integriertes Managementsystem einzugliedern ist.

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Der Arbeitskreis entwickelt Konzepte zur professionellen rechtskonformen Umsetzung und berücksichtigt gleichermaßen technische und rechtliche Aspekte. Diese beiden Säulen der Elektrosicherheit sind zu behandeln.

Die besondere Herausforderung besteht darin, branchenübergreifende Lösungen zu schaffen und mit fundierten Konzepten partnerschaftlich zu unterstützen. Praxisnähe und Umsetzbarkeit sind dabei die Leitmotive. 

Arbeitsschwerpunkte

  • Rechtsgrundlage für die Fachorganisation
  • Verantwortung des Unternehmers und der Führungskräfte
  • Rolle der verantwortlichen oder leitenden Elektrofachkraft im Unternehmen
  • Argumentationsstrategien (rechtlich und technisch)
  • Strukturen elektrotechnischer Fachorganisationen (passend für alle Unternehmensformen)
  • Schnittstellen zu allen relevanten Organisationseinheiten im Unternehmen
  • Ressourcen für eine Elektroorganisation
  • Implementierung in integrierte Managementsysteme

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